Alle Artikel von Juliane Timmermann

Sport vor Ort in Poppenbüttel

Am 15. Januar luden die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Juliane Timmermann, und der sportpolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion, Cem Berk, sowie die Bürgerschaftsabgeordneten Karl Schwinke und Karin Timmermann in das Clubhaus des SC Poppenbüttel ein. Zum Thema „Sport vor Ort“ berichtete Juliane Timmermann über den aktuellen Pflegezustandsbericht zu den Sportanlagen in Wandsbek. Dabei hob sie die großen Fortschritte hervor, benannte aber zugleich auch die bestehenden Probleme. Als Fazit wurde deutlich, dass es auf den verschiedenen Ebenen der Politik und der Behörden ein neues Bewusstsein für die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft insgesamt gibt.
In den Ausführungen von Cem Berk konnte dieser Eindruck für die Ebene des Bezirkes bestätigt werden. Er zeigte detailliert auf, welche Sportanlagen schon modernisiert wurden und welche Planungen für weitere Modernisierungen von Sportanlagen in Wandsbek existieren. Erfreut zeigten sich die Abgeordneten zudem darüber, dass im kommenden Haushalt über 10 Millionen Euro zusätzlich für den Sport vorgesehen sind (http://juliane-timmermann.de/juliane-timmermann-und-andreas-dressel-105-millionen-zusaetzlich-fuer-den-sport/).
In der anschließenden Diskussion wurden dann Fragen zu konkreten Sportanlagen wie der am Tegelsbarg oder zu dem Thema „Sportlärm“ im allgemeinen besprochen.
Die nächste Veranstaltung zum Thema Sport findet schon am 23. Januar statt – dann mit Sportsenator Andy Grote
Sport vor Ort – Sport bewegt Hamburg

Haushalt 2019/2020: „Rekord im Sport“ – Mehr Möglichkeiten für eine vielfältige Sportlandschaft

„Rekord im Sport – niemals gab es so viele Mittel für den Sport in Hamburg wie heute“, betont Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, anlässlich der heutigen Bürgerschaftsdebatte zum Haushalt 2019/2020. „Der durch den Senat vorgelegte Haushalt, unser Antrag über 10,5 Millionen Euro für die Zukunft des Sports (Drs. 21/14524) sowie der erfolgreich verhandelte Sportfördervertrag mit einem Volumen von erstmals über zehn Millionen Euro belegen deutlich: Wir können Sport und schätzen die Arbeit der Vereine und Verbände für das Gemeinwohl in Hamburg sehr.“

Timmermann weiter: „Der Senat hat einen Haushaltsplanentwurf vorgelegt, mit dem die Investitionen in Sportanlagen der Bezirke in 2019/2020 um 2,36 Millionen Euro aufgestockt werden. Der Kreditrahmen des IFB-Sportförderkredits wurde von fünf auf zehn Millionen Euro verdoppelt. Das schafft immense Möglichkeiten für die Vereine, in ihre eigenen Sportanlagen zu investieren.“ Neben den Mittelaufstockungen in die Sportanlagen wird auch die soziale Arbeit der Vereine gestärkt, denn der höchste Sportetat aller Zeiten investiert auch in die Zukunft der Sportlerinnen und Sportler. „Mit einer Mittelerhöhung für das Programm „Kids in die Clubs“ im Rahmen des Sportfördervertrages werden alle kleinen Sportlerinnen und Sportler die Chance bekommen, ihren Sport in ihrem Verein ausüben zu können“ freut sich Timmermann.

Mit einem rot-grünen Antrag soll die sportbezogene Infrastruktur abseits der Regelsysteme in den nächsten zwei Jahren zusätzlich mit 10,5 Millionen Euro gestärkt werden: „Mit unserem Antrag zur Zukunft des Sports haben wir ein starkes Paket für den Sport geschnürt“, so Timmermann weiter. „Im Einzelnen beschließen wir: zusätzlich 3,2 Millionen Euro für vereinseigene Sportanlagen, zusätzlich 1,2 Millionen Euro für vereinsgerechte Anpassungen von Schulsporthallen und zwei Millionen Euro für die bezirklichen Sportstätten. Erstmalig werden wir auch mit zwei Millionen Euro Maßnahmen im Rahmen des Masterplans Active City unterstützen, so dass insgesamt vier Millionen Euro zusätzlich für Hamburgs Active City-Strategie zur Verfügung stehen. All das macht deutlich: Wir kümmern uns um den Sport in unserer Stadt.“

Ausdrücklich hebt Timmermann den großen gesellschaftlichen Beitrag des Sports hervor. „In den Sportvereinen engagieren sich tausende von Hamburgerinnen und Hamburger täglich für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Der Sport ist Hamburgs sozialer Kitt, den wir sehr gerne fördern“, so Timmermann.

Link zur Pressemitteilung der Fraktion

Masterplan Active City – Bewegung für alle in Hamburg

Der Masterplan Active City ist das sportpolitische Leitbild der Hamburger SPD, um allen Hamburgerinnen und Hamburgern Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen. Als zentrale Ergänzung zu dem weiteren sportpolitischen Konzept der „Dekadenstrategie Sport“ ist das Ziel der langfristig angelegten Sportentwicklungsstrategie „Active City“, Sport als Teil der Stadtidentität zu verankern. Hamburg wird so zur aktive Stadt, in der der Sport überall sichtbar ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden 26 Projekte bis 2024 in sämtlichen zentralen Handlungsfeldern des Hamburgers Sports realisiert. Zu diesen gehören der Schul- und Vereinssport, der Sport im öffentlichen Raum, „Sport für Alle“, der Nachwuchsleistungssport und der Spitzensport. Konkrete Maßnahmen, von denen alle Stadtteile profitieren werden, sind zum Beispiel der Bau von barrierefreien Sporthallen, Bewegungsinseln in Parks, Joggingstrecken oder auch der Umbau des Tennisstadions Rotherbaum. Das Leitprojekt Active City umfasst zudem auch die Ausrichtung von sportlichen Top-Veranstaltungen, etwa dem Iron-Man oder den bekannten Cyclassics. Damit werden Ideen und Ansätze, die im Zuge der Olympiabewerbung und der Dekadenstrategie entworfen wurden, aufgegriffen und weiterentwickelt.
Wird Sport auf diese Weise zu einem Lebensgefühl der Bürgerinnen und Bürger Hamburgs, fördert dies nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen. Vielmehr ist Sport auch ein Weg, Zugehörigkeit zu schaffen, Teilnahme zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken. Der vom Senat am 22. November 2016 beschlossene Masterplan Active City ist damit nicht nur sportpolitisch ein wichtiger Schritt, sondern auch von großer gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Mit der Dekadenstrategie haben wir Hamburgs Sportinfrastruktur in den vergangenen Jahren weiter nach vorn gebracht. Der Masterplan Active City denkt diese Strategie jetzt weiter und nutzt dazu die Ideen aus der Olympiabewerbung. Wir verfolgen damit weiter das Ziel, in unserer sportbegeisterten Stadt noch mehr Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, Sport zu treiben. Mit dem Masterplan werden nun vielfältige Empfehlungen ausgesprochen und konkret 26 Projekte angegangen. Damit werden der Spitzensport und insbesondere auch der Breitensport in Schulen, Vereinen und im öffentlichen Raum weiter fit gemacht. Richtig und wichtig ist auch, dass sich der Masterplan eben nicht nur auf die City konzentriert, sondern er nimmt hamburgweit alle sieben Bezirke in den Blick – dies gilt für Parksportanlagen ebenso wie zum Beispiel für Sportangebote für ältere Menschen.“

Weitere Informationen finden Sie in der Drucksache 21/6800.

Für die Umsetzung der ersten Maßnahmen für das Jahr 2018 siehe auch die Drucksache 21/ 11340.

Kunstrasen für den SC Eilbek

Der Heimatplatz vom SC Eilbek an der Fichtestraße soll einen Kunstrasenplatz samt neuer Flutlichtanlage erhalten.
Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte sich beim Beirat Bezirklicher Sportstättenbau dafür ausgesprochen, Mittel zur Sanierung von Sportanlagen zu Kunstrasenplätzen zur Verfügung zu stellen.
Mit Erfolg: Für den Kunstrasenplatz werden 600.000 EUR für den SC Eilbek zur Verfügung gestellt. Für die Kosten einer Fluchtlichtanlage in Höhe von 49.000 EUR werden 34.000 EUR aus dem Förderfonds Bezirke aufgebracht und 15.000 EUR trägt der SC Eilbek selbst.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen werden.
„Kunstrasen verfügt über wesentliche Vorteile z.B. ist dieser bei jeder Witterung bespielbar, wenig kostenintensiv, da dieser nur wenig Pflege bedarf“, so Juliane Timmermann, Fachsprecherin für Sport der SPD-Fraktion Hamburg aus Eilbek. „Ich freue mich daher sehr, dass der Sportplatz von Grand auf Kunstrasen umgebaut wird.“

Sanierungsfonds Hamburg 2020: Sportförderung für gute Integration in Bergedorf

Sport und Bewegung können Menschen zusammenführen und so zu einer integrativen Gemeinschaft beitragen. Die Fraktionen der SPD und die Grünen wissen um die besondere Bedeutung des Sports und das dieser Integration fördern kann.
Aus diesem Grund haben SPD und Grüne am 22.08.2018 einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht (siehe Anlage), mit der sie die soziale Infrastruktur in Bergedorf stärken und den Aufbau einer Streetball-Anlage und eines Calisthenics-Parcours auf dem Gelände des ETSV Hamburg am Mittleren Landweg unterstützen wollen.
Die Förderung greift auf Mittel des Sanierungsfonds Hamburg 2020 zurück und wir sich auf bis zu 60.000 Euro belaufen. Davon profitierte der Sport mit seiner bedeutenden Integrationsarbeit in Hamburg. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant.
Ferner werden am Mittleren Landweg zusätzlich zu dem bereits bestehenden Großspielfeld ein neues Kunstrasen-Großspielfeld für 1,4 Millionen Euro in 2018 aus RISE-Mitteln und Mitteln des Integrationsfonds der Hamburgischen Bürgerschaft fertiggestellt. In unmittelbarer Nähe dazu wird eine neue Sporthalle für 3,8 Millionen Euro im Rahmend des Masterplans Active City aus öffentlichen Mitteln gebaut.
Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaft ist zufrieden: „Sport ist gelebte Integration. Menschen unabhängig welcher Herkunft und Bildungsgrad finden zusammen, um sich gemeinsam zu bewegen. Daher freue ich mich, dass in Bergedorf der Aus- und Neubau von Sportanlagen investiert wird und ich bin überzeugt, dass somit der Sport mit seiner wertvollen Integrationsarbeit profitieren wird.“

Zum Antrag

Verbesserung der öffentlichen Sportanlagen in Hamburg

Möglichkeiten, Sport zu treiben, gehören zu den unerlässlichen Pfeilern einer funktionierenden sozialen Infrastruktur. Deshalb sind gut erhaltende Sportanlagen von großer Bedeutung. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Marc Schemmel Anfang Juni eine Schriftliche Kleine Anfrage an die Hamburgische Bürgerschaft eingereicht. Thema war die der Untersuchung und Bewertung des baulichen Zustands öffentlicher Sportplätze in Hamburg. In der Antwort des Senats hat sich gezeigt, dass sich die Zustände aller Großspielfelder, Rundlaufbahnen, Kleinspielfelder, leichtathletische Nebenanlagen sowie anderer Nebenanlagen in Hamburg seit 2013 deutlich verbessert haben. Eine Folge davon ist, dass viele Sportplätze nun besser ausgelastet werden können und witterungsbedingte Ausfälle zunehmend weniger werden. Das insgesamt positive Ergebnis gilt auch für unseren Bezirk Wandsbek, wobei die Antwort des Senats auch aufzeigt, dass hier weitere Anstrengungen von unserer Seite nötig sind. Es gilt also, am Ball zu bleiben!

Zum Antrag

E-Sports – Chancen und Risiken eines neuen Phänomens im Sportbereich

Ende vergangenen Jahrens hat sich der Sportausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zweimal ausführlich im Rahmen von Expertenanhörungen mit dem Thema E-Sports auseinandergesetzt. Grundlegende Fragen wurden hierbei erörtert: Handelt es sich überhaupt um eine Sportart und wenn ja, unter welchen Bedingungen kann eine Anerkennung erfolgen? Welche Probleme könnte es geben etwa im Hinblick auf die Möglichkeit, durch E-Sports süchtig zu werden? Oder auch die Frage, welche Vorteile sich im Hinblick auf kognitive und motorische Leistungen durch das Ausüben von E-Sports einstellen können.
Juliane Timmermann ergänzt dazu: E-Sports erreicht mittlerweile viele Bevölkerungsschichten und ist inzwischen in mehr als 60 Nationen anerkannte Sportart. Bei den Asienspielen 2022 im chinesischen Hangzhou wird E-Sports fester Bestandteil sein, für die Olympischen Spiele 2024 in Paris ist es bereits im Gespräch. Auch bei uns in Deutschland gewinnt dieses Thema mehr und mehr an Bedeutung, wie eine E-Sport-Veranstaltung mit rund 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Ende Oktober hier bei uns Hamburg eindrucksvoll gezeigt hat. Als Sport- und Medienstadt wollen wir diese Entwicklung konstruktiv begleiten. E-Sports bietet neue Chancen und Perspektiven, gleichzeitig müssen aber auch ethische Standards, wie in allen anderen Sportarten, gesichert sein.“

Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung

Sportlärm – Hamburger Initiative wird Bundesgesetz

Schon Anfang 2013 verabschiedete die Hamburger SPD-Fraktion eine Regelung zum Sportlärm (vgl. Drs. 20/6659; https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/39469/hamburg-macht-sport-%e2%80%93-regelungen-zu-l%c3%a4rmschutz.pdf). Eine solche Regelung ist wichtig, um einen optimalen Ausgleich zwischen den Interessen der sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürger Hamburgs und den Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner herzustellen. Aus diesem Antrag ist eine Bundesratsinitiative hervorgegeganen, die im letzten Jahr erfolgreich beschlossen wurde. Danach wurde mehrere Vorgaben gelockert. So ist es jetzt etwa möglich, am Abend bis 22:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr genauso laut zu sein wie tagsüber an Werktagen. Auch können Sportanlagen und Wohngebäude von nun an näher aneinander gebaut werden. Dies kommt gerade auch Sportvereinen zu Gute, die bislang aufgrund der strikteren Vorgaben Sportplätze nur begrenzt nutzen konnten und daher teilweise keine Kapazitäten mehr besaßen, neue Mitglieder aufzunehmen.

Weitere Informationen zur Sportanlagenlärmschutzverorderung des Bundesrates finden Sie hier

Vorabquote für weiterführende Studiengänge für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler

Um die Vereinbarkeit von Spitzenleistungssport und Studium zu ermöglichen, hat die Hamburgische Bürgerschaft dem Antrag der SPD-Fraktion einer Vorabquote für weiterführende Studiengänge für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zugestimmt. Damit wird der Hamburger Senat Maßnahmen ergreifen, mit denen eine Vorabquote für Studienplatzanwärterinnen und -anwärter aus dem Spitzensport für Masterstudiengänge eingeführt werden. Bisher gab es schon die Möglichkeit, „dass bis zu zwei Prozent der zur Verfügung stehenden Studienanfängerplätze für Sportlerinnen und Sportler, die dem A, B, C oder D/C Kader einer vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein betreuten Sportart angehören, vergeben werden“ (Drs. 21/10372). Ermöglicht wird damit schon seit 2012, dass Hamburgs Spitzensportler in Hamburg bleiben können. Mit der neuen Initiative wird diese Profilquote auch auf Masterstudiengänge, also nicht nur für das Erststudium, ausgeweitet.

Für weitere Informationen siehe den Antrag mit der Drs. 21/10372

Bau der Handball- und Judohalle am Olympia-Stützpunkt Dulsberg

Der Olympia-Stützpunkt Dulsberg erhält im Mai 2019 eine neue Handball und Judohalle. Die Bauarbeiten hierzu haben Ende vergangenen Jahres begonnen. Mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro wird eine Handballfläche, eine Judofläche in der ersten Etage sowie ein Kraftraum, Räume für Physiotherapie und Büros für die jeweiligen Landesleistungstrainer gebaut. Die moderne und funktionale Trainings- und Wettkampfhalle wird sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport zur Verfügung stehen und passt damit zum Masterplan Active City – dem Sportentwicklungsplan, mit dem die SPD Hamburg die Stadt Hamburg zu einer Sportstadt für alle Bürgerinnen und Bürger Hamburgs macht.