Kategorie: Sport

1,9 Millionen für ein neues Sportzentrum in Eidelstedt

Die rot-grünen Regierungsfraktionen unterstützen den Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt mit 1,9 Millionen Euro aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft.

Das Herzstück des Sportparks ist die Neugestaltung einer 8.500 Quadratmeter großen Hockeyfläche zu einer multifunktionalen Sport- und Freizeitfläche durch den Sportverein Eidelstedt (SVE). Der neue Sportparkt Steinwiesenweg wird ein sehr breites sport- und bewegungsbezogenes Spektrum abbilden und den Hamburgerinnen und Hamburgern ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot zu Verfügung stellen.

Die Sport- und Freizeitfläche soll genartionenübergreifend und ganzjährig nutzbar sein. Es entstehen ein überdachtes Außenspielfeld (Offenhalle), Skatebahnen, ein Bouleplatz, eine Gymnastikwiese, ein Fitnessparcours sowie ein Balancier- und Niedrigkletterseilpfad.

In der geplanten Offenhalle werden Basketball, Hallenfußball, Futsal Gymnastik, Tanz und Fitnesstraining angeboten werden.

Die Fläche mit den Bewegungsangeboten – mit Ausnahme der geplanten Offenhalle – wird öffentlich frei zugänglich sein.

Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die Active City gewinnt mit dem neuen Sportpark eine multifunktionale Sportanlage. Die Sportlerinnen und Sportler des SV Eidelstedt, die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen und die Kinder aus den Kitas werden am Steinwiesenweg bald eine neue hochwertige Sportstätte bekommen. Die Maßnahme ‚Sportpark Steinwiesenweg‘ macht erneut deutlich: Hamburgs Sportinfrastruktur wird massiv saniert, modernisiert und ausgebaut.“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion: „In Bewegung bleiben: Neues Sportzentrum für alle in Eidelstedt“

Drucksache 21/18177 vom 28.08.2019: „Sanierungsfonds Hamburg 2020: Sportpark Steinwiesenweg – Ein neuer und moderner Ort für Sport und Bewegung in Eidelstedt“

 

 

Goldener Plan 2.0: Wir setzen uns für neues Bundesförderprogramm im Sport ein

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen beantragen in der ersten Bürgerschaftssitzung nach den Sommerferien am 14. August, dass sich der Senat auf Bundesebene für ein neues deutschlandweites Förderprogramm für kommunale und vereinseigene Sportanlagen einsetzen soll (siehe unten Drucksache 21/17928). In den 1960er-Jahren hatte der „Goldene Plan“ die Voraussetzungen für eine intensive Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur geschaffen. Ein neues Förderprogramm des Bundes soll sich diese Entwicklung zum Vorbild nehmen und damit den Sport auf kommunaler Ebene weiter stärken. Hamburg hat seit 2011 bereits erhebliche Mittel für die Verbesserung der Sportinfrastruktur bereitgestellt. Um diese zu erhalten, soll nun auch der Bund in die Pflicht genommen werden.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Unsere Anstrengungen zur Sanierung und Neubau von Hamburgs Sportinfrastruktur sind seit Jahren erheblich und zeigen Wirkung. Jährlich sind es rund 60 Millionen Euro, die wir in unsere Sportinfrastruktur investieren. In Hamburg haben wir bereits einen Sportförderkredit über jährlich zehn Millionen Euro. Wir wollen, dass der Bund nun auch noch eine Schippe draufpackt und seinen Beitrag leistet. Sich in bester Tradition des „Goldenen Plans“ an der Sanierung und Modernisierung von Sportanlagen zu beteiligen, ist der richtige Weg, um den Sport in Deutschland langfristig nach vorne zu bringen. Der Sport ist bei weitem die größte Bürgerbewegung in Deutschland. Gute und moderne Sportanlagen sind dafür die zentrale Grundlage. Hamburg muss dem Bund Beine machen und ein Signal für eine moderne, attraktive und urbane Sport- und Bewegungswelt in Deutschland setzen.“

Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Länder und Kommunen brauchen tatkräftige Unterstützung vom Bund, wenn es um die Modernisierung und den Ausbau von Sportstätten geht. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, in die Sportinfrastruktur zu investieren. Denn Bewegung ist ein Grundbedürfnis und Sport steigert Gesundheit und Lebensqualität! Deshalb ist es wichtig, dass ein neues und zukunftsweisendes Bundesförderprogramm für kommunale und vereinseigene Sportstätten aufgelegt wird. Denn wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit Stiftungen und anderen Förderstellen zusammenlegen, dann können alle Hürden im Sportstättenbau gemeistert werden!“

Drucksache 21/17928: Antrag „Gute Sportorte für Hamburg – Gute Sportorte für Hamburg – Bundesförderprogramm für die Sportinfrastruktur“

Pressemitteilung der SPD Fraktion vom 31.07.2019

Sanierungsfonds 2020: Rudersport ohne Hindernisse

SPD und Grüne unterstützen den barrierefreien Umbau am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft HANSA e.V. an der Außenalster mit bis zu 300.000 Euro (siehe Antrag und Fotos im Anhang). Damit soll ein rollstuhlgerechter Zugang über einen erweiterten Steg entstehen. So wird der Umstieg vom Rollstuhl ins Ruderboot ermöglicht.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg ist nicht nur eine Active City, sondern auch eine Sportstadt für alle! Mit dem neuen barrierefreien Rudersteg bei der RG Hansa gehen wir den nächsten Schritt in Richtung gleichberechtigter Teilhabe im Sport. Rudern bedeutet immer Teamwork, bringt Spaß und ist eine fantastische Möglichkeit die Natur in unserer Stadt zu genießen. Para-Rudern hat bald einen festen Platz an der Außenalster.“

Dazu Regina Jäck, Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die RG Hansa engagiert sich in vorbildlicher Weise im Bereich barrierefreier Ruderangebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Der neue Steg für bis zu 300.000 Euro wird den Zugang zum Wasser auch für Hamburgerinnen und Hamburger mit Handicap möglich machen, deshalb freue ich mich sehr, dass wir als Koalition gemeinsam diese wichtige Inklusionsmaßnahme unterstützen können.“

Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Gerade der Rudersport eignet sich hervorragend auch für Menschen mit Behinderungen. Rudern ist eine etablierte paralympische Disziplin und bietet damit die besten Voraussetzungen für ein inklusives Sportangebot. Hamburgs attraktive und prägende Wasserflächen sollen für alle zugänglich sein. Die Alster wird mit dem Umbau des Stegs am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft Hanse ein Stück mehr barrierefrei. Deshalb unterstützen wir den Umbau mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft.“

Dazu René Gögge, Wahlkreisabgeordneter in Uhlenhorst: „Die RG Hansa hat sich schon immer für eine vielfältige Gesellschaft stark gemacht. Der barrierefreie Umbau ist daher ein folgerichtiger und sehr guter Schritt. Das Anliegen, behinderten Menschen die Freude am Rudern zu ermöglichen, unterstützen wir aus vollem Herzen. Damit Hamburg eine Stadt der Inklusion wird, auch im Sport.“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion: „Sanierungsfonds 2020: Rudersport ohne Hindernisse“

Drucksache 21/17462 vom 05.06.2019: „Sanierungsfonds Hamburg 2020: Ruder-Gesellschaft HANSA e.V. Hamburg bei der Sanierung und Stegerweiterung unterstützen“


Handball- und Judohalle am Sportpark Dulsberg eingeweiht

Am 07. Juni 2019 wurde am Olympiastützpunkt in Dulsberg die neue Handball und Judohalle eingeweiht. Nach rund 18 Monaten wurde die Halle mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro fertiggestellt. Das wichtige Projekt des Masterplans Active City wurde im geplanten Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen.

Entstanden ist eine moderne und funktionale Trainingseinrichtung, die zukünftig sowohl dem Breiten- als auch Leistungssport zur Verfügung stehen wird: Die Handballfläche umfasst 46 x 24,5 Meter, die Judofläche befindet sich in der 1. Etage der Halle und umfasst 31 x 18 Meter, inklusive drei Judomatten. Weiter befindet sich in der Halle u.a. ein Kraftraum, Räume für Physiotherapie sowie Büros für die jeweiligen Landesleistungstrainer.

Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaft, hat an der Einweihungsfeier teilgenommen und zeigt sich zufrieden: „Mit der Fertigstellung der Halle wird dem Bedarf eines Landesleistungszentrum für Handball und Judo Rechnung getragen. Handball ist einer der beliebtesten Mannschaftssportarten in Hamburg und auch Judo hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Ich bin überzeugt, dass die Halle wird einer Stärkung dieser beiden Sportarten in Hamburg führen wird.“

Wichtiges Signal: 12,79 Millionen Euro vom Bund für Hamburgs Sportinfrastruktur

In der heutigen Haushaltssitzung des Deutschen Bundestages wurde die Förderung von fünf sportorientierten Projekten über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beschlossen. Von den rund 14 Millionen Euro, die für Hamburger Projekte vorgesehen sind, werden 12,79 Millionen für quartiersbezogene Projekte aus dem Sport reserviert.

Dazu Juliane Timmermann, Fachsprecherin Sport der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der heutige Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages ist ein wunderbares Signal für die Sportinfrastruktur und alle Sportlerinnen und Sportler in Hamburg. Sportstätten sind wichtige Orte des Zusammenlebens in unseren Quartieren. Die Mittel aus Berlin werden einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung durch Sport leisten. Wir werden uns nun in Hamburg auf den Weg machen, die Ko-Finanzierung gemeinsam mit vielen Beteiligten erfolgreich zu schultern. Die zusätzlichen Mittel werden uns helfen, den seit 2011 eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Sanierung unserer Sportanlagen weiterzugehen. Unsere verstärkten Anstrengungen, Hamburgs Sportinfrastruktur verlässlich und nachhaltig auf Vordermann zu bringen und in Schuss zu halten, werden durch den heutigen Beschluss untermauert. Ich danke insbesondere auch unserem Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs für seinen starken Einsatz für die sportliche Infrastruktur in unserer Stadt.“

Knapp 9 Millionen Euro für „Farmsen bewegt sich“

In der Haushaltssitzung des Deutschen Bundestages am 09.04.2019 wurden im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ rund 14 Millionen Euro für sechs Hamburger Stadtteilprojekte bewilligt.

Unter den bewilligten Projekten ist auch die Initiative „Farmsen bewegt sich“ aus dem Bezirk Wandsbek, die vom Bund mit 4,045 Millionen Euro unterstützt wird. 4,925 Millionen Euro werden vom Hamburger Haushalt kofinanziert.

Mit insgesamt 8,97 Millionen Euro sollen im Stadtteil Farmsen-Berne die Angebote der Sportinfrastruktur bedarfsgerecht saniert oder im Ersatzneubau hergestellt werden.

Geplant ist der Neubau des Vereinsheims des Farmsener Turnvereins, die Erneuerung und Vergrößerung des Sanitärbereichs des vom FTV betriebenen Lehrschwimmbeckens, der Ersatzneubau für das Lehrschwimmbecken auf dem Gelände des ehemaligen Berufsförderungswerks und die Sanierung der Drainage und die Umwandlung des Rasenplatzes in Kunststoff des Sportplatzes am Berner Heerweg.

Dazu Juliane Timmermann, Fachsprecherin Sport der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestag ist sehr gutes Zeichen für die Sportinfrastruktur und alles Sportlerinnen und Sportler in Hamburg. Es ist schön, dass das Projekt „Farmsen bewegt sich“ vom Bund gefördert wird, denn der Sport und seine Vereine bringen die Menschen zusammen und leisten wichtige Arbeit auch in der Integration und Inklusion. Daher ist es wichtig den Sport vor Ort, in den Stadtteilen zu unterstützen und zu fördern, damit Hamburg weiterhin eine aktive Stadt bleiben kann.“

Cem Berk, Fachsprecher Sport der SPD-Fraktion Wandsbek freut sich: „Der Stadtteil Farmsen-Berne wächst und gewinnt auch durch die Neubauten mehr an Einwohnern. Sportvereine und Sportangebote erhöhen die Lebensqualität in den Stadtteilen. Sie bieten Möglichkeiten, sich schneller in die neue Umgebung zu integrieren. Mit der Sanierung bzw. dem Neubau sollen die bereits vorhandenen Angebote verfestigt und die Kapazitäten der Nutzungsflächen erhöht werden, um dem steigenden Sportbedarf in Farmsen gerecht zu werden.“

Timmermann und Berk bedanken sich ausdrücklich bei den Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und Aydan Özoguz für ihren starken Einsatz für eine gute Sportinfrastruktur in Hamburg.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion vom 10.04.2019: „Wichtiges Signal: 12,79 Millionen Euro vom Bund für Hamburgs Sportinfrastruktur“

 

 

Asche war gestern: Moderne Kunstrasenplätze für Billstedt und Horn

SPD und Grüne unterstützen die Modernisierung von Sportanlagen in Billstedt und Horn im Rahmen eines Bürgerschaftsantrags mit fast 2,5 Millionen Euro (siehe Anlage). Auch der Bund beteiligt sich mit 1,7 Millionen Euro an dem Vorhaben, die vier öffentlichen Sportanlagen „Beim Saaren“, „Möllner Landstraße“, „Öjendorfer Weg“ und „Von-Elm-Weg“ im Zuge von Modernisierungsarbeiten mit Kunstrasen auszustatten. Weitere 279.000 Euro werden vom Beirat Bezirklicher Sportstättenbau bereitgestellt. Die Mittel in Höhe von insgesamt fast 4,5 Millionen Euro stellen sicher, dass die bisher mit Tenne und Naturrasen ausgestatteten Plätze in Zukunft ganzjährig bespielbar sind.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Als SPD ist es unser Ziel, dass möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger die öffentlichen Sportanlagen nutzen können. Denn Sport bedeutet soziale Teilhabe, Gemeinschaft und Miteinander. Deshalb ist es wichtig, dass die vorhandenen Kapazitäten im ganzen Stadtgebiet bestmöglich genutzt und erweitert werden. Der Ausbau der Plätze in Billstedt und Horn ist echtes Teamwork zwischen Land, Bund und Bezirk. Mit den insgesamt fast 4,5 Millionen Euro können wir die Sportinfrastruktur vor Ort entscheidend verbessern. Asche-Plätze auf denen sich das Wasser nach einem Regenguss in großen Pfützen sammelt, sind heute nicht mehr zeitgemäß. In Billstedt und Horn rollt der Ball künftig auf Kunstrasen – das ganze Jahr und bei jedem Wetter. Das sind hervorragende Nachrichten für alle Sportler im Hamburger Osten.“

Neues Sportzentrum Hoheluft: Hamburg schafft mehr Raum für Sport

Die Fraktionen von SPD und GRÜNEN ebnen mit einem Antrag über drei Millionen Euro zur heutigen Bürgerschaftssitzung den Weg für das neue multifunktionale Sportzentrum Hoheluft am Lokstedter Steindamm (siehe Anlage). Wo Hamburg wächst, muss auch die soziale Infrastruktur mitwachsen. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung passt sich das geplante Sportzentrum des Eimsbütteler Turnverbandes (ETV) in die Quartiersentwicklung der Bezirke Eimsbüttel und Hamburg-Nord ein. Die Planungen sehen neben einem Fußballplatz, eine Bewegungskita mit Krippenbereich, Räume für Gymnastik und Wellness, eine Boulderanlage, ein Fitnesscenter, Dachnutzung sowie Konferenz- und Verwaltungsräume vor.

Dazu Juliane Timmermann, Fachsprecherin Sport der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Sportanlagen sind wichtige Orte der Quartiersarbeit und der Begegnung. Das neue Sportzentrum Hoheluft erfüllt eine in vielerlei Hinsicht wichtige Scharnierfunktion vor Ort – sowohl räumlich, zwischen den Kerngebieten der Bezirke Eimsbüttel und Hamburg-Nord, als auch inhaltlich über die Verbindung von Sport, Gesundheit und sozialer Infrastruktur. In wachsenden Nachbarschaften planen wir die soziale Infrastruktur gleich mit. Durch moderne quartiersbezogene Räume erhalten mehrere Stadtteile in Eimsbüttel und Hamburg-Nord ein Sportzentrum erster Güte. Der neue Sportort des ETV wird für alle Generationen ein neues sportliches zu Hause sein. Gern unterstützen wir dieses wichtige Bauvorhaben mit unserem Antrag in der Bürgerschaft.“

Hintergrund

Das Einzugsgebiet des neuen Sportzentrums befindet sich zwischen den Kerngebieten der Bezirke Eimsbüttel und Hamburg-Nord sowie deren Urbanisierungszonen. In der Region sind zahlreiche Wohnungsbauvorhaben zum Teil bereits fertiggestellt oder in der Umsetzung und Planung. Insgesamt werden in naher Zukunft über 3.000 Wohneinheiten neu entstehen. Hinzu kommt in den betreffenden Stadtteilen in den Bezirken Eimsbüttel und Hamburg-Nord eine Vielzahl an weiteren Potenzialflächen, die sich zurzeit in Vorbereitung befinden. Damit wächst die Nachfrage nach nahe am Wohnort liegenden Freizeitgelegenheiten, aber auch nach Kinderbetreuungsplätzen, so dass die geplante Anlage eine notwendige und passgenaue Erweiterung der sozialen Infrastruktur vor Ort darstellt.

 

WIR INVESTIEREN REKORDSUMMEN IN DIE ZUKUNFT DES SPORTS

Über 50.000 Hamburgerinnen und Hamburger engagieren sich ehrenamtlich in rund 800 Sportvereinen. Für nahezu 600.000 Sportlerinnen und Sportler sind Hamburgs Sportstätten wichtige Orte der Begegnung und des Zusammenhalts in unseren Quartieren. Deshalb haben wir die Sportförderung deutlich erhöht und investieren in die Zukunft des Sports.

REKORDSUMME FÜR DIE VERBESSERUNG VON HAMBURGS SPORTSTÄTTEN

Noch nie wurden so viele Mittel in Hamburgs Sportanlagen investiert. Seit 2011 haben wir öffentliche und vereinseigene Sportanlagen mit mehr als 610 Millionen Euro gefördert:

  • Mehr als 70 Millionen Euro staatliche Mittel flossen in Sanierungen und Neubauten vereinseigener Anlagen. Davon profitierten über 160 Sportvereine
  • Nahezu 540 Millionen Euro haben wir seit 2011 in öffentliche Sportanlagen investiert

Insgesamt 1.269 Einzelmaßnahmen im Sportbau seit 2011 werden die Sportinfrastruktur bis 2020 deutlich verbessern. Das Zwischenergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen: Der bauliche Zustand der öffentlichen Sportanlagen hat sich seit 2011 signifikant verbessert. So ergab der letzte bauliche Zustandsbericht von 2017, dass der Zustand der 213 Hamburger Großspielfelder nahezu „sehr gut“ ist.

WIR UNTERSTÜTZEN DEN SPORT IN HAMBURG

Auch für die nächsten Jahre stehen Rekordfördersummen für den Sport bereit. Der Sportfördervertrag 2019/20 zwischen der Stadt, dem Hamburger Sportbund und dem Hamburger Fußballverband hat mit 10,12 Millionen Euro die höchste Fördersumme aller Zeiten. Der IFB-Sportförderkredit hilft Vereinen, ihre eigenen Investitionen günstig zu finanzieren. Sein Volumen wurde auf 10 Millionen Euro in 2019/20 verdoppelt.

Zusätzlich stellt die Bürgerschaft weitere 10,5 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen im Sport zur Verfügung. Die Fördersummen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

  • Zusätzliche Mittel für die Modernisierung vereinseigener Anlagen: 3,2 Mio.
  • Finanzierung von Maßnahmen im Rahmen des Masterplans Active City: 2,6 Mio.
  • Förderung von Infrastrukturbedarfen des Vereinssports in Schulsportstätten: 1,2 Mio.
  • Absicherung des Betriebs von bis zu zehn vom Schulbetrieb angemieteten Sporthallen für den Vereinssport: 1,5 Mio.
  • Aufstockung der Mittel für die Instandsetzung des Bezirklichen Sportstättenmanagements: 2,0 Mio.

WIR STEHEN AN DER SEITE DES SPORTS IN HAMBURG
FÜR EINE VERLÄSSLICHE SPORTFÖRDERUNG

Längeres Training für den Vereinssport: Pilotprojekt weitet Öffnungszeiten von Schulsporthallen aus

Hamburgs Schulsporthallen sollen effizienter für den Vereinssport genutzt werden können. Das sieht ein gemeinsamer Antrag von Sozialdemokraten und Grünen vor, der in die Bürgerschaftssitzung vom 27. Februar eingebracht wird (siehe Anlage). Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen in den Sommerferien testweise einzelne Hallen in allen sieben Bezirken geöffnet werden. Zusätzlich sollen die am Projekt beteiligten Schulsporthallen wochentags bis 24 Uhr anstatt wie bisher bis 22 Uhr geöffnet sein. Damit schafft Rot-Grün weitere Kapazitäten, die insbesondere Kindern und Jugendlichen zusätzliche Trainingszeiten in den Nachmittagsstunden ermöglichen sollen.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Zahlreiche Sportvereine bieten den Hamburgerinnen und Hamburgern verschiedenste Angebote, um körperlich aktiv zu bleiben. Als ,Active City‘ haben wir in den vergangenen Jahren die Sportinfrastruktur in der Hansestadt ganz gezielt ausgebaut und modernisiert. Jetzt kommt es auch darauf an, die vorhandenen Kapazitäten möglichst effizient zu nutzen. Dazu wollen wir die Hallenöffnungszeiten weiter ausdehnen. In einem ersten Schritt wollen wir deshalb in den Sommerferien 2019 verschiedene Hallen testweise öffnen. Damit gibt es in den Ferien vor allem mehr Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Hinzu kommen verlängerte Trainingszeiten am späten Abend, die dabei helfen können, zusätzliche Bewegungszeiten am Nachmittag zu realisieren. Mit modernen Schließsystemen wollen wir dafür sorgen, dass die Verantwortlichen keinen Mehrbelastungen ausgesetzt werden. Das Pilotprojekt schafft zusätzliche Zeiten in Bewegungsräumen und stellt damit sicher, dass Hamburg eine aktive Sportstadt bleibt. Längere Hallenöffnungszeiten sind eine wichtige und wertvolle Ergänzung zum großen Infrastrukturausbau der vergangenen Jahre, die sich die Sportvereine seit Jahren wünschen.“