Kategorie: Aktuelles

SPD und Grüne beantragen Mittel für die Sportanlage Außenmühle in Harburg

Selfie mit Sören Schumacher (MdHB) auf der Sportanlage Außenmühle

Sanierungsfonds Hamburg 2020: Sanierung und Umgestaltung der Sportanlage Außenmühle in Harburg – Ein moderner Ort für Sport und Bewegung im Herzen Harburgs

Harburg ist derzeit Hamburgs prozentual der am stärksten wachsende Bezirk Hamburgs. Der Bezirk ist vielfältig und lebendig. Wohnen in innerstädtischer Lage und Wohnen in Naturnähe sind in Harburg gleichermaßen beliebt und möglich. Das Bezirksamt Harburg hat im vergangenen Jahr das mit dem Senat vereinbarte Ziel, 800 Wohneinheiten pro Jahr zu genehmigen, deutlich übertroffen. In 2018 wurden allein im Bezirk Harburg 1 149 Wohneinheiten genehmigt und 728 fertiggestellt. Laut bezirklichem Wohnungsbauprogramm liegt das Wohnungsbaupotenzial im Bezirk bis 2022 bei über 8 000 neuen Wohnungen auf 61 Potenzialflächen. Insbesondere durch Lückenfüllungen und die Erhöhung der baulichen Dichte werden in den Bereichen der Harburger Innenstadt, des Binnenhafens sowie des Kerns Süd/Ost mehr Harburgerinnen und Harburger ein neues Zuhause finden.

Zum guten Leben im Quartier gehört auch immer eine gute wohnortnahe soziale Infrastruktur. Sport- und Bewegungsorte sind für die Fraktionen von SPD und GRÜNEN dabei unverzichtbare Pfeiler einer guten sozialen Infrastruktur in den Stadtteilen. Allein für die Sanierung und Modernisierung der sportbezogenen Infrastruktur werden unter Rot-Grün jährlich über 60 Millionen Euro in Hamburg aufgewendet. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und insbesondere die Sportvereine.

Der Sportplatz Außenmühle aus dem Jahr 1956 im Bezirk Harburg liegt am Außenmühlenteich und südlich der A 253. Gleichzeitig liegt die Anlage zentral im Bezirk Harburg und ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Nun ist die Sportanlage sanierungsbedürftig, aber sie wird gleichwohl intensiv genutzt. Die große Nachfrage ergibt sich aus dem Bedarf dreier Vereine, des Schulsports von fünf umliegenden Schulen sowie durch vereinsgebundene und ungebundene Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler. Die Sportanlage Außenmühle bietet bereits heute allen Harburgerinnen und Harburgern eine wohnort- und naturnahe Möglichkeit sich zu bewegen und zu begegnen. Eine multifunktionale Nutzung und Aufwertung der Anlage bietet die Chance, die Auslastung und Beliebtheit der Anlage für die Menschen vor Ort weiter zu steigern.

Die Sportanlage verfügt über eine breite Laufbahn und Zuschauertraversen. Allerdings ist die ganzjährliche Nutzung im aktuellen Zustand nicht möglich, denn es bestehen erhebliche Probleme mit der Entwässerung und der regelmäßigen Vernässung großer Bereiche der Anlage. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf. Damit diese Situation für die Harburgerinnen und Harburger spürbar verbessert wird, unterstützen die Fraktionen von SPD und GRÜNEN die geplanten Maßnahmen ausdrücklich. Der Platz soll so umgestaltet werden, dass sich für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Quartiere, die Schülerinnen und Schüler und die Harburger Vereinsmitglieder ein Mehrwert ergibt. Für die zahlreichen Freizeitsportlerinnen und -sportler wird ein attraktives zusätzliches Angebot geschaffen. Der öffentliche Raum soll im Sinne des Masterplans Active City zur Bewegung auffordern und diese ermöglichen. Der Sportplatz soll zu einem Kunstrasenfeld mit umweltfreundlichen Einstreu (Quarzsand oder Kork) umgebaut werden. Dadurch wird eine ganzjährige Bespielbarkeit erreicht und die mögliche Nutzungsdauer auf dem Platz für die Sportlerinnen und Sportler signifikant erhöht.

Der bauliche Zustand der Großspielfelder ist bereits heute in Hamburg nahezu sehr gut. Die Maßnahme in Harburg wird damit zu einer weiteren Verbesserung im Bereich der Spielfelder und der leichtathletischen Nebenanlagen führen. Die Sanierung der Sportanlage korrespondiert mit weiteren Aufwertungsmaßnahmen und der Schaffung von Infrastruktur für Freizeit- und Kulturangebote im direkten Umfeld. Dies gilt insbesondere für die RISE-Projekte „Bewegungsinsel Außenmühle“ und „Überdachung Freilichtbühne“. Zusammen tragen die Maßnahmen deutlich zur Stärkung der Außenmühle als attraktiver Ort für Freizeit, Sport und Naherholung bei. Die Projektkonzeption sieht vor, die Sportanlage im Bestand so umzugestalten, dass sich für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Quartiere, Schulen und Vereine ein erheblicher Mehrwert ergibt.

Geplant sind die Sanierung der Laufbahn, die Umgestaltung zu einem Kunstrasenfeld, die Sanierung von Weitsprung- und Kugelstoßanlage, ein neues Basketballfeld mit Kunststoffbelag und mehrere Calisthenics-Stationen als Ergänzung der vorhandenen Bewegungsinsel an der Außenmühle. Auch geht es um eine tatsächliche und optische Öffnung der Sportanlage für den vereinsungebundenen Sport.

Die Kostenermittlung für die Gesamtmaßnahme durch das Bezirksamte Harburg beläuft sich auf eine Summe in Höhe von 2 722 625 Euro. Eine Varianz im Rahmen des kostenstabilen Bauens ist darin enthalten. Über die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen kann die Maßnahme im Rahmen einer RISE-Förderung mit 1 230 000 Euro anteilig gefördert werden. Über Quartiersfondsmittel der Finanzbehörde konnten für die Maßnahme 450 000 Euro eingeworben werden. Das Bezirksamt Harburg beteiligt sich mit Resten aus den Betriebsmitteln der Sportabteilung in Höhe von 120 000 Euro und 25 000 Euro werden für die Kampfmittelsondierung und -bergung ergänzend über die Finanzbehörde bereitgestellt. Die Finanzierung der Flutlichtanlage in Höhe von 60 000 Euro wird über die Sportvereine vor Ort beim Hamburger Fußballverband eingeworben. Daraus ergibt sich eine Finanzierungslücke der wichtigen Maßnahme in Höhe von bis zu 840 000 Euro, die über den Sanierungsfonds Hamburg 2020 gedeckt werden soll.

Deshalb haben wir – die Fraktionen von SPD und GRÜNEN der Hamburgischen Bürgerschaft – beantragt, dass die notwendigen Mittel von insgesamt bis zu 840 000 Euro im Haushalt 2019 für die Umgestaltung der Sportanlage Außenmühle in Eißendorf-Ost bereitgestellt werden.

Zur Drucksache 21/18779 vom 23.10.2019

Einen Tag im Hamburger Rathaus erleben

Am Mittwoch, den 20. November 2019 lädt die SPD Bürgerschaftsabgeordnete Juliane Timmermann aus Eilbek interessierte Bürgerinnen und Bürger von 11:15 bis 15:00 Uhr herzlich ins Hamburger Rathaus ein. Eine Führung durch das Rathaus bietet den Gästen die Möglichkeit das Wahrzeichen der Stadt näher kennenzulernen. Eine Filmvorführung gibt Einblick in die Arbeit der Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft.

Im Anschluss freut sich Frau Timmermann mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über ihre politische Arbeit ins Gespräch zu kommen und über das aktuelle Geschehen in Hamburg zu sprechen. Danach können die Gäste eine Bürgerschaftssitzung live erleben. Es wird ein interessanter und informativer Nachmittag erwartet. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Um Anmeldung wird gebeten: SPD Abgeordnetenbüro Wandsbek, Schloßstr. 12, 22041 Hamburg, Tel: 040 / 689 445 30 oder Email: lenimelzer@juliane-timmermann.de.  

SPD und Grüne beantragen Mittel für Kunstrasenplatz auf der HTHC-Sportanlage in Langenhorn

Sanierungsfonds Hamburg 2020: Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes auf der HTHC-Sportanlage in Langenhorn

Der Harvestehuder Tennis- und Hockey-Club e. V. (HTHC) ist einer der herausragenden Tennis- und Hockeyclubs Deutschlands sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbereich. In seiner 128 Jahre langen Tradition gewann er vielfach deutsche und auch europäische Meisterschaften im Hockey. In diesem Sport bewegt er aktuell über 450 Kinder und Jugendliche im Training und Wettkampf. Das besondere Engagement in der Jugendarbeit zeigt sich auch beim Lacrosse, das als sehr schnelle Ballsportart vor allem von jungen Menschen gespielt wird und im HTHC seit 2002 dritte Vereinssportart ist. Auch diese Sportlerinnen und Sportler konnten mehrfach die Deutsche Meisterschaft bei den Damen und den Herren gewinnen und stellen als einziger Verein Hamburgs zahlreiche Spielerinnen und Spieler in die Nationalteams dieses besonderen Sports. Aktuell gehören sechs junge Spielerinnen und Spieler zum Nationalkader für die U20-Europameisterschaft 2019 in Prag. Der HTHC verfügt über zwei Anlagen im Bezirk Hamburg-Nord: an der Barmbeker Straße in Winterhude und am Beckermannsweg in Langenhorn. Für die beiden Sportarten Hockey und Lacrosse stehen derzeit in Winterhude ein Kunstrasenplatz und in Langenhorn ebenfalls ein Kunstrasenplatz sowie eineinhalb Naturrasenplätze zur Verfügung. Diese Kapazitäten reichen auch wegen wachsender aktiver Mitgliederzahlen nicht mehr aus. Hatte der HTHC 2010 noch etwa 1 700 Mitglieder, sind es inzwischen über 2 700. Der Verein erwartet, dass dieser Trend anhält und er bald auf 3 000 Mitglieder anwächst. Damit ist der Verein einer der großen Hamburger Sportvereine.

Hockey und Lacrosse werden seit vielen Jahren nur noch auf Kunstrasen gespielt. Darum soll auf einer der Naturrasenflächen in Langenhorn, die zurzeit nur für das Kinder- und Jugendtraining im Lacrosse genutzt werden, ein Kunstrasenplatz errichtet werden, der für Hockey, aber auch stark für Lacrosse genutzt werden soll. Der Verein will seine Sportstätten in Langehorn auch für benachbarte Schulen und Einrichtungen zur Verfügung stellen, was für den zum Beispiel mit dem Oxpark dynamisch wachsenden Stadtteil von großem Wert ist.

Die Gesamtkosten werden sich aufgrund von Kostenvoranschlägen auf eine Gesamtsumme von 765 000 Euro belaufen. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat beschlossen, den Bau mit 100 000 Euro zu unterstützen, weitere Mittel sollen durch einen Kredit der Investitions- und Förderbank Hamburg in Höhe von 400 000 Euro sowie unter anderem durch Fördermittel des Hamburger Sportbunds (HSB) in Höhe von 55 720 Euro aufgebracht werden – die durch den Verein zu tragenden finanziellen Belastungen belaufen sich auf etwa 600 000 Euro. Der Verein trägt das Refinanzierungsrisiko und wird vor Baubeginn ein Lärmgutachten in Auftrag geben. Der HTHC wird die im Gutachten gegebenen Hinweise in die Praxis umsetzen. Um die nötigen Platzkapazitäten für die vielen Jugend-, aber auch Erwachsenenmannschaften zu schaffen, das große Engagement des Vereins insbesondere im Jugendbereich zu fördern und viele Menschen in sportlichen Aktivitäten zu bewegen bis hin zum erfolgreichen Wettkampf im nationalen wie internationalen Vergleich, sollen weitere 210 000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 bereitgestellt werden.

Deshalb haben wir – die Fraktionen von SPD und GRÜNEN der Hamburgischen Bürgerschaft – beantragt, dass die notwendigen Mittel von insgesamt bis zu 210 000 Euro im Haushalt 2019 für den Bau eines Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage (Beckermannweg/Langenhorn) bereitgestellt werden.

Zur Drucksache 21/18778 vom 23.10.2019

1,9 Millionen für ein neues Sportzentrum in Eidelstedt

Die rot-grünen Regierungsfraktionen unterstützen den Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt mit 1,9 Millionen Euro aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft.

Das Herzstück des Sportparks ist die Neugestaltung einer 8.500 Quadratmeter großen Hockeyfläche zu einer multifunktionalen Sport- und Freizeitfläche durch den Sportverein Eidelstedt (SVE). Der neue Sportparkt Steinwiesenweg wird ein sehr breites sport- und bewegungsbezogenes Spektrum abbilden und den Hamburgerinnen und Hamburgern ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot zu Verfügung stellen.

Die Sport- und Freizeitfläche soll genartionenübergreifend und ganzjährig nutzbar sein. Es entstehen ein überdachtes Außenspielfeld (Offenhalle), Skatebahnen, ein Bouleplatz, eine Gymnastikwiese, ein Fitnessparcours sowie ein Balancier- und Niedrigkletterseilpfad.

In der geplanten Offenhalle werden Basketball, Hallenfußball, Futsal Gymnastik, Tanz und Fitnesstraining angeboten werden.

Die Fläche mit den Bewegungsangeboten – mit Ausnahme der geplanten Offenhalle – wird öffentlich frei zugänglich sein.

Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die Active City gewinnt mit dem neuen Sportpark eine multifunktionale Sportanlage. Die Sportlerinnen und Sportler des SV Eidelstedt, die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen und die Kinder aus den Kitas werden am Steinwiesenweg bald eine neue hochwertige Sportstätte bekommen. Die Maßnahme ‚Sportpark Steinwiesenweg‘ macht erneut deutlich: Hamburgs Sportinfrastruktur wird massiv saniert, modernisiert und ausgebaut.“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion: „In Bewegung bleiben: Neues Sportzentrum für alle in Eidelstedt“

Drucksache 21/18177 vom 28.08.2019: „Sanierungsfonds Hamburg 2020: Sportpark Steinwiesenweg – Ein neuer und moderner Ort für Sport und Bewegung in Eidelstedt“

 

 

Goldener Plan 2.0: Wir setzen uns für neues Bundesförderprogramm im Sport ein

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen beantragen in der ersten Bürgerschaftssitzung nach den Sommerferien am 14. August, dass sich der Senat auf Bundesebene für ein neues deutschlandweites Förderprogramm für kommunale und vereinseigene Sportanlagen einsetzen soll (siehe unten Drucksache 21/17928). In den 1960er-Jahren hatte der „Goldene Plan“ die Voraussetzungen für eine intensive Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur geschaffen. Ein neues Förderprogramm des Bundes soll sich diese Entwicklung zum Vorbild nehmen und damit den Sport auf kommunaler Ebene weiter stärken. Hamburg hat seit 2011 bereits erhebliche Mittel für die Verbesserung der Sportinfrastruktur bereitgestellt. Um diese zu erhalten, soll nun auch der Bund in die Pflicht genommen werden.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Unsere Anstrengungen zur Sanierung und Neubau von Hamburgs Sportinfrastruktur sind seit Jahren erheblich und zeigen Wirkung. Jährlich sind es rund 60 Millionen Euro, die wir in unsere Sportinfrastruktur investieren. In Hamburg haben wir bereits einen Sportförderkredit über jährlich zehn Millionen Euro. Wir wollen, dass der Bund nun auch noch eine Schippe draufpackt und seinen Beitrag leistet. Sich in bester Tradition des „Goldenen Plans“ an der Sanierung und Modernisierung von Sportanlagen zu beteiligen, ist der richtige Weg, um den Sport in Deutschland langfristig nach vorne zu bringen. Der Sport ist bei weitem die größte Bürgerbewegung in Deutschland. Gute und moderne Sportanlagen sind dafür die zentrale Grundlage. Hamburg muss dem Bund Beine machen und ein Signal für eine moderne, attraktive und urbane Sport- und Bewegungswelt in Deutschland setzen.“

Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Länder und Kommunen brauchen tatkräftige Unterstützung vom Bund, wenn es um die Modernisierung und den Ausbau von Sportstätten geht. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, in die Sportinfrastruktur zu investieren. Denn Bewegung ist ein Grundbedürfnis und Sport steigert Gesundheit und Lebensqualität! Deshalb ist es wichtig, dass ein neues und zukunftsweisendes Bundesförderprogramm für kommunale und vereinseigene Sportstätten aufgelegt wird. Denn wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit Stiftungen und anderen Förderstellen zusammenlegen, dann können alle Hürden im Sportstättenbau gemeistert werden!“

Drucksache 21/17928: Antrag „Gute Sportorte für Hamburg – Gute Sportorte für Hamburg – Bundesförderprogramm für die Sportinfrastruktur“

Pressemitteilung der SPD Fraktion vom 31.07.2019

Sanierungsfonds 2020: Rudersport ohne Hindernisse

SPD und Grüne unterstützen den barrierefreien Umbau am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft HANSA e.V. an der Außenalster mit bis zu 300.000 Euro (siehe Antrag und Fotos im Anhang). Damit soll ein rollstuhlgerechter Zugang über einen erweiterten Steg entstehen. So wird der Umstieg vom Rollstuhl ins Ruderboot ermöglicht.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg ist nicht nur eine Active City, sondern auch eine Sportstadt für alle! Mit dem neuen barrierefreien Rudersteg bei der RG Hansa gehen wir den nächsten Schritt in Richtung gleichberechtigter Teilhabe im Sport. Rudern bedeutet immer Teamwork, bringt Spaß und ist eine fantastische Möglichkeit die Natur in unserer Stadt zu genießen. Para-Rudern hat bald einen festen Platz an der Außenalster.“

Dazu Regina Jäck, Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die RG Hansa engagiert sich in vorbildlicher Weise im Bereich barrierefreier Ruderangebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Der neue Steg für bis zu 300.000 Euro wird den Zugang zum Wasser auch für Hamburgerinnen und Hamburger mit Handicap möglich machen, deshalb freue ich mich sehr, dass wir als Koalition gemeinsam diese wichtige Inklusionsmaßnahme unterstützen können.“

Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Gerade der Rudersport eignet sich hervorragend auch für Menschen mit Behinderungen. Rudern ist eine etablierte paralympische Disziplin und bietet damit die besten Voraussetzungen für ein inklusives Sportangebot. Hamburgs attraktive und prägende Wasserflächen sollen für alle zugänglich sein. Die Alster wird mit dem Umbau des Stegs am Bootshaus der Ruder-Gesellschaft Hanse ein Stück mehr barrierefrei. Deshalb unterstützen wir den Umbau mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft.“

Dazu René Gögge, Wahlkreisabgeordneter in Uhlenhorst: „Die RG Hansa hat sich schon immer für eine vielfältige Gesellschaft stark gemacht. Der barrierefreie Umbau ist daher ein folgerichtiger und sehr guter Schritt. Das Anliegen, behinderten Menschen die Freude am Rudern zu ermöglichen, unterstützen wir aus vollem Herzen. Damit Hamburg eine Stadt der Inklusion wird, auch im Sport.“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion: „Sanierungsfonds 2020: Rudersport ohne Hindernisse“

Drucksache 21/17462 vom 05.06.2019: „Sanierungsfonds Hamburg 2020: Ruder-Gesellschaft HANSA e.V. Hamburg bei der Sanierung und Stegerweiterung unterstützen“


Handball- und Judohalle am Sportpark Dulsberg eingeweiht

Am 07. Juni 2019 wurde am Olympiastützpunkt in Dulsberg die neue Handball und Judohalle eingeweiht. Nach rund 18 Monaten wurde die Halle mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro fertiggestellt. Das wichtige Projekt des Masterplans Active City wurde im geplanten Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen.

Entstanden ist eine moderne und funktionale Trainingseinrichtung, die zukünftig sowohl dem Breiten- als auch Leistungssport zur Verfügung stehen wird: Die Handballfläche umfasst 46 x 24,5 Meter, die Judofläche befindet sich in der 1. Etage der Halle und umfasst 31 x 18 Meter, inklusive drei Judomatten. Weiter befindet sich in der Halle u.a. ein Kraftraum, Räume für Physiotherapie sowie Büros für die jeweiligen Landesleistungstrainer.

Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaft, hat an der Einweihungsfeier teilgenommen und zeigt sich zufrieden: „Mit der Fertigstellung der Halle wird dem Bedarf eines Landesleistungszentrum für Handball und Judo Rechnung getragen. Handball ist einer der beliebtesten Mannschaftssportarten in Hamburg und auch Judo hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Ich bin überzeugt, dass die Halle wird einer Stärkung dieser beiden Sportarten in Hamburg führen wird.“

Masterplan Active City – Bewegung für alle in Hamburg

Der Masterplan Active City ist das sportpolitische Leitbild der Hamburger SPD, um allen Hamburgerinnen und Hamburgern Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen. Als zentrale Ergänzung zu dem weiteren sportpolitischen Konzept der „Dekadenstrategie Sport“ ist das Ziel der langfristig angelegten Sportentwicklungsstrategie „Active City“, Sport als Teil der Stadtidentität zu verankern. Hamburg wird so zur aktive Stadt, in der der Sport überall sichtbar ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden 26 Projekte bis 2024 in sämtlichen zentralen Handlungsfeldern des Hamburgers Sports realisiert. Zu diesen gehören der Schul- und Vereinssport, der Sport im öffentlichen Raum, „Sport für Alle“, der Nachwuchsleistungssport und der Spitzensport. Konkrete Maßnahmen, von denen alle Stadtteile profitieren werden, sind zum Beispiel der Bau von barrierefreien Sporthallen, Bewegungsinseln in Parks, Joggingstrecken oder auch der Umbau des Tennisstadions Rotherbaum. Das Leitprojekt Active City umfasst zudem auch die Ausrichtung von sportlichen Top-Veranstaltungen, etwa dem Iron-Man oder den bekannten Cyclassics. Damit werden Ideen und Ansätze, die im Zuge der Olympiabewerbung und der Dekadenstrategie entworfen wurden, aufgegriffen und weiterentwickelt.
Wird Sport auf diese Weise zu einem Lebensgefühl der Bürgerinnen und Bürger Hamburgs, fördert dies nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen. Vielmehr ist Sport auch ein Weg, Zugehörigkeit zu schaffen, Teilnahme zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken. Der vom Senat am 22. November 2016 beschlossene Masterplan Active City ist damit nicht nur sportpolitisch ein wichtiger Schritt, sondern auch von großer gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Mit der Dekadenstrategie haben wir Hamburgs Sportinfrastruktur in den vergangenen Jahren weiter nach vorn gebracht. Der Masterplan Active City denkt diese Strategie jetzt weiter und nutzt dazu die Ideen aus der Olympiabewerbung. Wir verfolgen damit weiter das Ziel, in unserer sportbegeisterten Stadt noch mehr Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, Sport zu treiben. Mit dem Masterplan werden nun vielfältige Empfehlungen ausgesprochen und konkret 26 Projekte angegangen. Damit werden der Spitzensport und insbesondere auch der Breitensport in Schulen, Vereinen und im öffentlichen Raum weiter fit gemacht. Richtig und wichtig ist auch, dass sich der Masterplan eben nicht nur auf die City konzentriert, sondern er nimmt hamburgweit alle sieben Bezirke in den Blick – dies gilt für Parksportanlagen ebenso wie zum Beispiel für Sportangebote für ältere Menschen.“

Weitere Informationen finden Sie in der Drucksache 21/6800.

Für die Umsetzung der ersten Maßnahmen für das Jahr 2018 siehe auch die Drucksache 21/ 11340.

Positive Schulentwicklung im Wandsbeker Kerngebiet – Eine Bilanz

Der Senat hat seit 2011 rund 124 Mio. Euro in Schulen im Wandsbeker Kerngebiet investiert, dies geht aus meiner gemeinsamen schriftlichen kleinen Anfrage mit meinen Fraktionskollegen Barbara Duden, Uwe Lohmann und Hauke Wagner hervor.In der Anfrage haben wir uns über die Entwicklung der staatlichen Schulen und Investitionen im Schulbau in den letzten 6 Jahren im Kerngebiet Wandsbek informiert und können eine positive Bilanz ziehen:Im Kerngebiet besuchten im Schuljahr 2017/2018 insgesamt 10.965 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden staatlichen Schulen, davon gehen 4.017 auf eine Grundschule, 3.778 auf eine stadtteilschule, 2.780 auf ein Gymnasium und 390 auf eine Sonderschule oder ein ReBBZ.

19 allgemeine staatliche Schulen befinden sich im Kerngebiet, darunter 13 Grundschulen, drei Stadtteilschulen und drei Gymnasien.

Schulbau

Insgesamt wurden im Zeitraum 2011/12 bis 2017 rund 124 Euro in den Schulbau investiert. So haben die drei Gymnasien Charlotte-Paulsen, Matthias-Claudius und Marienthal insgesamt 21,2 Mio. Euro für den Neu- und Zubau von allgemeinen Unterrichtsräumen erhalten. Das Gymnasium Marienthal hat zusätzlich einen Neubau einer Produktionsküche bekommen.In die Stadtteilschulen Gyulia-Trebitsch, Max-Schmeling und Otto Hahn wurden rund 44,7 Mio.  Euro für zusätzliche Unterrichts- und Fachräume investiert. Ferner konnten Klassengebäude und Turnhallen saniert bzw. teilsaniert werden. Für die neugegründete Max-Schmeling-Schule wurden Klassenräume, Fachklassen- und Verwaltungsräume neugebaut und die Otto-Hahn-Schule freut sich über den Neubau einer Produktionsküche.

Für die laufende Instandhaltung wurde dem ReBBZ Wandsbek-Süd 1,4 Mio. zugeteilt.In die Grundschulen wurden insgesamt 56,7 Mio investiert. Die meisten Schulen erhielten Neubauten, die auf die ganztätige Betreuung ausgerichtet  wurden.  In der Schule Charlottenburger Straße und der Schule Bandwirkerstraße und Wielandstraße wurden die Sporthallen saniert.

 

Ganztagesangebote

Ebenfalls konnte das Ganztagsangebot an den Schulen ausgebaut werden. Inzwischen haben alle 19 allgemeinbildenden Schulen im Wandsbeker Kerngebiet Ganztagesangebote. Noch im Schuljahr 2010/2011 waren es nur 9 von damals 18 Schulen, die eine Ganztagsbetreuung angeboten haben.Die Nachfrage an den Ganztagesangeboten im Kerngebiet ist enorm: über 85% aller Grundschulkinder und 61 % der Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen nehmen die Ganztagesangeboten wahr.Im Schuljahr 2017/18 wurden rund 6,9 Mio. Euro Entgelte an die GBS-Träger für die Betreuung der Kinder Nachmittag gezahlt.Ebenso wurden gut 20 Mio. Euro zusätzlich investiert, um 13 Kantinen neu zu errichten, sanieren bzw. zu verbessern, um allen Kindern ein gutes und ernährungsbewusstes Mittagsessen anbieten zu können.

 

Mehr pädagogisches Personal

Sehr erfreut zeigt sich Juliane Timmermann über den Ausbau von Vollzeitstellen für pädagogisches Personal, die sich zum jetzigen Zeitpunkt auf 914 Vollzeitstellen belaufen. „Das bedeutet, dass aktuell 8,3 Stellen auf 100 Schülerinnen und Schüler kommen.“ so Timmermann „Dieser Zuwachs ist vor allem der Einführung kleinerer Schulklassen, sowie mit dem Ausbau des pädagogischen Personals im Rahmen von Inklusion und Ganztagsausbau geschuldet.“

Auch die Stadtteilschulen im Wandsbeker Kerngebiet werden gestärkt.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, nicht nur die Stadtteilschulen zu fördern, sondern diese auch attraktiver für  leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zu gestalten.“ Hauke Wagner ist überzeugt: „Die Stärkung der Hamburger Stadtteilschulen verbessert das Hamburgische Schulsystem. Die lässt sich mit einem Blick auf die Zahlen gut erkennen: 179 Schülerinnen und Schüler 2017 haben allein an den Stadtteilschulen im Kerngebiet ihr Abitur gemacht, während im Vergleich zum Jahr 2011 erst 117 Schülerinnen und Schüler an den Stadtteilschulen ihr Hochschulreife erhalten haben.“

Zur weiteren Stärkung der Stadtteilschulen haben sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen  Anfang des Jahres für die Erhöhung der Unterrichtsstunden in den Kernfächern Deutsch und Mathematik eingesetzt und die Weiterentwicklung der Stadtteilschulen wird von den Regierungsfraktionen parlamentarisch eng begleitet.

 

Hamburger Stadtentwicklung durch Sport

Hamburg wächst. Bis zum Jahr 2035 wird die Hansestadt voraussichtlich auf knapp zwei Millionen Einwohner wachsen. Mit dem Zuwachs steigt der Bedarf an Infrastruktur und damit ebenfalls der Bedarf an Sportstätten.

Am 02. November 2017 luden die Behörde für Inneres und Sport, die Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH (Steg), der Hamburger Sportbund (HSB) und die TopSportVereine (Großsportvereine der Metropolregion Hamburg) zu einem Symposium „Hamburger Stadtentwicklung durch Sport – Wer bringt Bewegung ins Quartier?“ in der Kühne Logistics University in der HafenCity ein.

„Gute und wohnortnahe Sportmöglichkeiten tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.“, so Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, die an der viereinhalbstündigen Veranstaltung teilnahm, „Daher ist es unbedingt wichtig und richtig, dass bei der Bauplanung bereits frühzeitig der Sport berücksichtigt wird.“

Das Symposium beschäftigte sich eingehend mit Fragen rund um die Stadtteil- und Sportentwicklung in der Sportmetropole Hamburg. Es wurden viele kreative Ideen und Möglichkeit für Maßnahmen zusammengetragen zur Hamburger Stadtteilentwicklung durch Sport erarbeitet. Die Veranstaltung trug dazu bei, das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Sportstätten in den bereits bestehenden Stadtteilen, sowie in kommende Neubauquartiere zu erhöhen.

„Der Sport spielt für das Zusammenleben der Einwohner eine wichtige und bedeutende Rolle. Sport und Stadtentwicklung gehören unbedingt zusammen.“ Betont Timmermann. „Daher haben die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in die Bürgerschaft am 11.10.2017 einen Antrag zur Sportinfrastrukturplanung eingebracht, der dafür Sorge tragen soll, dass Sportangebote fester Bestandteil der Infrastruktur und frühzeitig in Bauplanungen berücksichtigt werden.“